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Platz statt Wagen

Beiladung ab Erding

Beiladung ist der Gegenentwurf zur eigenen Ladung: Sie zahlen keinen Wagen, sondern Platz auf einem, der schon rollt. Der Betrag richtet sich nach den Kubikmetern, die Sie belegen, und liegt unter dem Satz für einen eigenen Kastenwagen, ab 215 € je Fahrt. Dafür ist der Termin kein Tag, sondern ein Fenster von mehreren Tagen.

Menge, Beispiel und wie wir es fahren

MengeWas das typisch istWie es gefahren wird
unter 2 m³ einzelne Kartons, ein kleines Möbel lohnt nicht, besser als Paket
2 bis 4 m³ Bett, Schreibtisch und zehn Kartons Platz auf einer Fahrt in Ihre Richtung
4 bis 8 m³ ein Zimmer samt zerlegtem Schrank Platz auf einer Fahrt, Fenster von Tagen
ab 8 m³ ein Zimmer mit allem Zubehör eigene Fahrt im Kastenwagen, ab 215 € je Fahrt
ab 20 m³ über weite Strecke zwei Zimmer in eine andere Region eigene Fernfahrt, ab 690 €

Mehrwertsteuer eingerechnet. Jede Zeile dieser Tafel setzt voraus, dass die Ladung vorher aufgemessen worden ist.

Sie zahlen keinen Wagen, sondern Platz auf einem

Jede Fernfahrt hat zwei Hälften, und eine davon ist leer. Der Wagen fährt beladen zum Ziel und kommt leer zurück, oder er fährt für eine kleine Ladung mit halbem Laderaum los. Genau dieser freie Platz ist das, was bei einer Beiladung verkauft wird.

Der Unterschied zur eigenen Ladung ist grundsätzlich. Bei einer eigenen Ladung buchen Sie einen Wagen, und der Betrag hängt an der Wagengröße, nicht an der Menge darin. Bei einer Beiladung hängt der Betrag an Ihren Kubikmetern, weil der Wagen ohnehin fährt.

Für kleine Mengen über weite Strecken ist das der einzige Weg, der sich rechnet. Vier Kubikmeter nach Nürnberg als eigene Ladung wären eine Fernfahrt mit ab 690 € für den halb leeren Laderaum. Als Beiladung zahlen Sie nur den Platz, den Sie belegen.

Was eine Beiladung von einer eigenen Ladung unterscheidet

  • Der Betrag hängt an Ihren Kubikmetern, nicht an der Wagengröße
  • Der Wagen fährt auch ohne Sie, nur mit mehr Luft
  • Der Termin ist ein Fenster von mehreren Tagen
  • Es gibt eine Mindestmenge und eine sinnvolle Obergrenze
  • Beladen und Entladen liegen nicht am selben Tag

Warum der Termin ein Fenster ist und kein Tag

Der niedrigere Betrag hat einen Preis, und der heißt Flexibilität. Eine Beiladung fährt, wenn eine Fahrt in diese Richtung geht, und wann das ist, bestimmt der Hauptauftrag auf diesem Wagen. Deshalb vereinbaren wir ein Fenster von mehreren Tagen und keinen festen Termin.

Praktisch läuft es so: Sie nennen uns Ziel, Menge und den frühesten und spätesten Tag, der für Sie geht. Sobald eine passende Fahrt steht, melden wir uns mit dem konkreten Tag und einem Zeitfenster für die Beladung. Je weiter Ihr Fenster, desto eher findet sich die Fahrt.

Wer einen festen Tag braucht, weil eine Wohnungsübergabe daran hängt, ist mit einer eigenen Ladung besser bedient. Das sagen wir lieber vorher, als dass ein Termin platzt, an dem ein Mietvertrag hängt.

Mindestmenge und sinnvolle Obergrenze

Nach unten gibt es eine Grenze, weil jede Beiladung dieselbe Arbeit macht wie eine große: anfahren, tragen, stauen, sichern, am Ziel entladen. Unter rund zwei Kubikmetern lohnt das für keine Seite; ein Paketdienst ist dort günstiger, solange die Stücke in Kartons gehen.

Nach oben ist die Grenze beweglich und eine Rechenfrage. Ab etwa acht Kubikmetern nähert sich der Platz dem, was ein eigener Kastenwagen kostet, nämlich ab 215 € je Fahrt, und dann haben Sie mit dem eigenen Wagen den freien Termin dazu. Zwischen zwei und acht Kubikmetern liegt der Bereich, in dem die Beiladung klar vorn ist.

Wir messen diese Kubikmeter vorher, und zwar als Packmaß und nicht als Stückzahl. Fünf Kartons und ein Sessel sind eher zwei Kubikmeter als drei; ein Doppelbett mit Matratzen allein ist schon zwei. Deshalb fragen wir nach einer Liste und nicht nach einer Schätzung in Kubikmetern.

So schätzen Sie Ihre Menge ab

  • Umzugskarton: rund ein Zwanzigstel Kubikmeter
  • Fernseher mit Fuß und zwei Stühle: rund ein halber Kubikmeter
  • Sessel mit Hocker: rund ein halber Kubikmeter
  • Doppelbett samt Matratzen: rund zwei Kubikmeter
  • Kleiderschrank, zerlegt: rund zwei bis drei Kubikmeter

Häufige Fragen

Fragen zur Beiladung und zum Zeitfenster

Was kostet eine Beiladung?
Den Platz, den Ihre Ladung belegt, und das bleibt unter einer eigenen Fahrt im Kastenwagen, ab 215 € je Fahrt. Den genauen Betrag nennen wir, sobald die Menge in Kubikmetern aufgenommen ist, denn er hängt an diesen Kubikmetern und an der Strecke.
Wie groß ist das Zeitfenster?
Üblich sind mehrere Tage, bei weiten Strecken auch eine bis zwei Wochen. Je weiter Ihr Fenster, desto schneller findet sich eine passende Fahrt. Den konkreten Tag melden wir, sobald er steht, mit einem Zeitfenster für die Beladung.
Gibt es eine Mindestmenge?
Rund zwei Kubikmeter, also etwa ein Bett mit Matratzen oder ein Dutzend Kartons mit zwei kleinen Möbeln. Darunter macht der Aufwand dieselbe Arbeit wie bei einer größeren Teilladung, und ein Paketdienst ist günstiger.
Wird meine Ladung unterwegs umgeladen?
Im Normalfall nicht, sie fährt in einem Zug. Nur wenn die Strecke von einem Partnerbetrieb übernommen wird, kann ein Wechsel dazukommen; das sagen wir vorher, weil es für empfindliche Stücke ein Argument gegen die Beiladung ist.
Kann ich eine Beiladung innerhalb des Landkreises buchen?
Rechnen wird sich das kaum. Eine eigene Fahrt im Kastenwagen kostet ab 215 € je Fahrt, eine zweite Runde innerhalb von Erding ab 79 € je Fahrt. Bei so kurzen Wegen bringt die Beiladung keinen Vorteil, kostet Sie aber den freien Termin.
Muss ich beim Beladen und beim Entladen dabei sein?
Ja, oder es muss jemand da sein, der Ihre Ladung übergibt und am Ziel annimmt. Da fremde Sachen im selben Laderaum fahren, wird bei der Übernahme und bei der Abgabe gezählt, und das geht nur mit jemandem, der zustimmen kann.

Wofür sich eine Beiladung wirklich rechnet

Es gibt drei Fälle, in denen die Beiladung fast immer die richtige Wahl ist. Der erste ist die kleine Wohnung über eine weite Strecke: Ein möbliertes Zimmer, ein Schreibtisch, ein Bett und zehn Kartons sind keine Ladung, sondern eine Teilladung.

Der zweite ist die Nachsendung. Der Umzug ist gelaufen, aber im Keller stand noch etwas, oder ein Möbelstück wurde doch gebraucht. Statt einer eigenen Fahrt über dieselbe Strecke geht das als Platz auf einer Fahrt, die wieder in diese Richtung geht.

Der dritte ist das einzelne Zimmer, das in eine andere Stadt umzieht, während die Wohnung bleibt. Das kommt häufiger vor, als man denkt, und es ist der Fall, in dem das Zeitfenster am wenigsten weh tut, weil keine Wohnungsübergabe daran hängt.

Typische Beiladungen

  • Zimmer aus einer Wohngemeinschaft in eine andere Stadt
  • Nachsendung von Keller- und Dachbodeninhalt
  • Einzelne Möbel zu Familie an einem weit entfernten Ort
  • Erstausstattung in eine neue Wohnung vor dem eigentlichen Umzug
  • Restladung, die nach einem Umzug übrig geblieben ist

Wann die eigene Ladung besser ist

Die Beiladung ist nicht in jedem Fall die günstigere Lösung, und ein paar Fälle schließen sie praktisch aus. Wer am Ersten die Wohnung übergibt und am Zweiten einziehen muss, braucht einen festen Tag. Wer mehr als eine halbe Wohnung zu fahren hat, zahlt für den Platz mehr als für den eigenen Wagen.

Innerhalb des Landkreises stellt sich die Frage ohnehin kaum. Eine Fahrt im Kastenwagen kostet ab 215 € je Fahrt, eine zweite Runde innerhalb von Erding ab 79 € je Fahrt. Bei solchen Beträgen und 17 bis 45 Kilometern Weg gibt es nichts, was eine Beiladung noch einsparen könnte.

Beiladung ist also eine Lösung für die Strecke und nicht für die Nachbarschaft. Je weiter das Ziel und je kleiner die Menge, desto größer der Vorteil; bei kurzer Strecke und großer Menge ist die eigene Ladung immer vorn.

Dann nehmen Sie besser eine eigene Ladung

  • Der Termin hängt an einer Wohnungsübergabe
  • Die Menge liegt über acht Kubikmetern
  • Das Ziel liegt im Landkreis oder in der Nachbarstadt
  • Empfindliche Einzelstücke sollen nicht umgeladen werden
  • Beladen und Entladen sollen am selben Tag passieren

So muss die Ladung für die Beiladung vorbereitet sein

Eine Beiladung teilt den Laderaum mit fremder Ladung, und das stellt eine Bedingung: Ihre Sachen müssen als Einheit zu greifen und zu sichern sein. Offene Kisten, ein Sack Bettwäsche und ein loses Regalbrett sind das nicht.

Deshalb gehört alles Kleine in geschlossene Kartons, und die Kartons werden beschriftet. Möbel fahren zerlegt, wo es geht, weil zerlegte Teile sich flach an die Seitenwand stellen lassen und der Rest des Laderaums nutzbar bleibt. Was wir mitbringen, sind Decken und Gurte für die Sicherung.

Und ein Hinweis, der zur Beiladung gehört: Ihre Ladung wird im Laderaum vom Rest getrennt verspannt, aber sie steht neben fremden Sachen. Was bei Ihnen besonders empfindlich ist, sagen Sie uns vorher, damit es nicht unten im Stapel landet.

Was wir bei einer Beiladung zusagen und was nicht

Zugesagt wird das Zeitfenster und die getrennte Sicherung Ihrer Ladung im Laderaum. Nicht zugesagt wird ein bestimmter Kalendertag, denn den gibt die Fahrt vor, auf der Sie mitfahren.

  • Abgerechnet wird die Wagenladung, nicht die Stunde im Treppenhaus
  • Zwischen Angebot und Rechnung kommt keine neue Zahl dazu
  • Das Aufmaß der Ladung ist kostenfrei und bindet Sie an nichts
  • Am Umzugstag steht die Mannschaft da, die am Apparat zugesagt wurde

Restladung ab Erding mitnehmen lassen

Eine Liste der Stücke, das Ziel und Ihr frühester und spätester Tag genügen für die Einordnung.

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