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Hausstand auflösen

Haushaltsauflösung in Erding

Wenn ein Hausstand endet, lösen wir ihn vollständig auf: Wohnung, Keller, Dachboden, Garage. Die Menge ist in diesem Fall am schwersten zu schätzen, weil in den Nebenräumen fast immer mehr steht als in der Wohnung selbst, deshalb messen wir sie einzeln auf. Gerechnet wird ab 36 € je Kubikmeter; drei Zimmer samt Nebenräumen sind erfahrungsgemäß rund 50 Kubikmeter, also ab 1.800 €.

Ein Hausstand, nach Räumen aufgemessen

RaumWas dort meist stehtMengeRäumen und entsorgen
Wohnung, drei Zimmer Möbel, Küche, Textilien, Geschirrrund 25 m³ ab 900 €
Kellerabteil Eingemachtes, Regale, Farbreste, Kistenrund 10 m³ ab 360 €
Dachboden Koffer, Weihnachtsschmuck, Altmöbelrund 8 m³ ab 288 €
Garage Werkbank, Reifen, Gartengeräte, Altholzrund 7 m³ ab 252 €
Zusammen zwei Fahrten im Kofferwagenrund 50 m³ ab 1.800 €

Die Mehrwertsteuer ist eingerechnet. Diese Tafel nennt Ausgangswerte, verbindlich wird erst das geschriebene Angebot.

Warum die Nebenräume einzeln aufgemessen werden

Eine Wohnung lässt sich recht genau einschätzen. Man sieht die Zimmer, man sieht die Schränke, und wer das ein paar Dutzend Mal gemacht hat, liegt mit der Menge nah dran. Bei den Nebenräumen ist das anders, und zwar systematisch: Dort ist über Jahrzehnte abgelegt worden, was nicht wegwerfbar schien, und niemand hat seitdem gezählt.

Deshalb schreiben wir vier Zahlen statt einer. Ein Beispiel, das sich so oder ähnlich oft ergibt: Wohnung mit drei Zimmern rund 25 Kubikmeter, das sind ab 900 €. Dazu das Kellerabteil mit rund 10 Kubikmetern, also ab 360 €.

Weiter mit den beiden Räumen, an die zuletzt gedacht wird. Der Dachboden bringt rund 8 Kubikmeter, ab 288 €, die Garage rund 7 Kubikmeter, ab 252 €. Zusammen sind das 50 Kubikmeter und ab 1.800 €, zwei gut gefüllte Fahrten.

Diese Aufteilung ist kein Formular, sondern der Schutz gegen die Nachforderung. Wer einen Hausstand als eine einzige Zahl schätzt, schätzt die Nebenräume mit und liegt daneben. Wer sie einzeln aufmisst, weiß vorher, welche Wagengröße wie oft fährt.

Räume, die wir getrennt notieren

  • Wohnräume, Schlafräume und Küche
  • Kellerabteil und Waschküchenanteil
  • Dachboden oder Speicherabteil
  • Garage, Carport oder Gartenhaus
  • Balkon, Loggia und Vorratsnischen

Was vor dem ersten Räumtag aus dem Haus sollte

Bevor wir anfangen, gehört alles heraus, was später vermisst würde. Das ist der wichtigste Satz dieser Seite. Papiere liegen in Haushaltsauflösungen selten dort, wo man sie erwartet: Versicherungsunterlagen in einer Keksdose, Sparbücher zwischen Buchseiten, Schmuck in einer Schublade mit Besteck.

Nehmen Sie sich dafür einen eigenen Tag, vor dem Aufmaß oder zwischen Aufmaß und Räumtag. Wir melden, wenn uns beim Räumen Papiere oder Wertgegenstände unterkommen, und legen sie beiseite. Verlassen sollte sich darauf aber niemand, denn in einer vollen Kommode sieht man nicht in jedes Fach.

Praktisch hat sich bewährt, drei Kisten zu stellen: eine für Papiere, eine für Fotos und Andenken, eine für Schlüssel und Kleinteile. Alles andere bleibt stehen und wird Teil der aufgemessenen Menge.

Vorher heraussuchen

  • Ausweise, Urkunden und Versicherungsunterlagen
  • Sparbücher, Verträge und Bankpost
  • Schmuck, Uhren, Münzen und Bargeld
  • Fotos, Briefe, Alben und Tagebücher
  • Schlüssel, auch die für Keller und Garage

Der Termin in Etappen

Eine Haushaltsauflösung muss nicht an einem Tag passieren, und meistens ist es besser, wenn sie es nicht tut. Angehörige brauchen Zeit, um auszusortieren, und wer unter Zeitdruck sortiert, wirft weg, was er behalten wollte.

Wir legen die Etappen deshalb nach Ihrem Tempo und nicht nach unserem Kalender. Üblich sind vier Schritte, und zwischen dem zweiten und dem dritten dürfen Wochen liegen.

  1. Aufmaß: Wohnung und jeder Nebenraum einzeln, Menge und Betrag schriftlich
  2. Sortieren: Sie entscheiden, was bleibt, was mitgeht, was weg kann
  3. Räumen: nach Fraktion getrennt geladen, so viele Fahrten wie die Menge verlangt
  4. Übergabe: Räume leer und gefegt, gemeinsamer Rundgang, Belege auf Wunsch

Häufige Fragen

Was Angehörige uns am häufigsten fragen

Warum messen Sie Keller und Dachboden einzeln auf?
Weil sie der Teil sind, an dem Schätzungen scheitern. In einer Wohnung sieht man die Menge, in einem seit dreißig Jahren gefüllten Abteil nicht. Rund 10 Kubikmeter im Keller sind ab 360 € und damit kein Nebenposten, sondern ein Fünftel eines ganzen Hausstands. Getrennt notiert, steht die Zahl vorher fest.
Wir sind drei Erben und wohnen weit auseinander. Geht das?
Ja. Wir brauchen eine Person, die Freigaben erteilt, und eine Nummer, unter der sie erreichbar ist. Das Aufmaß kann mit einer von Ihnen stattfinden, das Ergebnis schicken wir schriftlich, und Sie entscheiden in Ruhe gemeinsam. Für den Räumtag selbst genügt ein Schlüssel.
Was passiert, wenn beim Räumen Geld oder Schmuck auftaucht?
Wir legen es beiseite und rufen an, noch am selben Tag. Das ist Selbstverständlichkeit und kein Verdienst. Zuverlässig ist es trotzdem nicht: In einer vollen Kommode öffnet niemand jedes Fach einzeln. Deshalb sollten Sie die Papiere und Wertsachen vorher selbst heraussuchen.
Können Sie die Wohnung an einem Tag leer machen?
Bei zwei Zimmern ohne volle Nebenräume ja. Ein kompletter Hausstand mit rund 50 Kubikmetern braucht zwei Fahrten, und ob das in einen Tag passt, entscheidet der Weg nach draußen: Aufzug und Hofzufahrt ja, Altbautreppe aus dem dritten Obergeschoss eher nein. Beim Aufmaß sagen wir, welcher Fall vorliegt.
Bekommen wir etwas für die Möbel angerechnet?
Für Massivholz, Metall, Werkzeug und laufende Geräte ja, und zwar als Abzug mit eigener Zeile. Für Polstermöbel, Pressspan, Matratzen und Bücher nicht, weil sie sich nicht weitergeben lassen. Wir sagen beim Aufmaß, in welche Gruppe ein Stück fällt, bevor Sie zusagen.
Muss die Wohnung am Ende gestrichen sein?
Das steht in Ihrem Mietvertrag und nicht in unserem Angebot. Wir übergeben die Räume leer und gefegt. Malerarbeiten, Spachteln und Bodenbeläge sind andere Gewerke; wenn der Vermieter sie verlangt, klären Sie das besser vor dem Räumtag, damit der Handwerker in die leere Wohnung kann.

Abstimmung mit Erben und Vermieter

Wo mehrere Erben beteiligt sind, braucht es eine Person, mit der wir sprechen. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil sonst drei Leute drei verschiedene Freigaben erteilen und am Ende ein Schrank fehlt, über den noch gar nicht entschieden war. Wer das ist, entscheiden Sie unter sich; uns genügt ein Name und eine Nummer.

Die zweite Abstimmung läuft mit Vermieter oder Hausverwaltung. Die Wohnung hat ein Übergabedatum, und oft hängt daran auch, ob die Miete noch einen Monat weiterläuft. Nennen Sie uns dieses Datum beim ersten Gespräch, nicht den Wunschtermin für das Räumen.

Soll etwas erhalten bleiben, über das noch nicht entschieden ist, muss es nicht im Weg stehen. Ein Abteil für eine Ladung bis 12 Kubikmeter kostet ab 59 € im Monat, und die Entscheidung kann dann in Ruhe fallen.

Was sich verwerten lässt und was nicht

Verwertbar ist weniger, als die meisten hoffen, und mehr, als die meisten denken. Gut erhaltene Massivholzmöbel, Metall in jeder Form, Werkzeug, Nähmaschinen, laufende Elektrogeräte und vollständiges Geschirr finden einen Weg weiter. Das verkleinert die Menge, und die Menge ist der Betrag.

Nicht verwertbar sind Polstermöbel aus den letzten Jahrzehnten, Pressspanschränke, Matratzen, Teppiche, Vorhänge und fast alle Bücher. Das klingt hart, ist aber die Lage am Markt und keine Einschätzung über den Hausstand. Diese Stücke gehen als Altholz oder Restmüll zur Deponie.

Was wir mitnehmen und weiterverwerten, erscheint im Angebot als Abzug mit eigener Zeile. Was Sie selbst verkaufen oder verschenken wollen, nehmen Sie aus der Menge heraus, bevor wir aufmessen. Dann steht es gar nicht erst in der Rechnung.

Geht meist als Wertstoff weiter

  • Massivholzmöbel, Truhen und Kommoden
  • Metall, Werkzeug und Gartengeräte
  • Elektrogeräte, die noch laufen
  • Fahrräder, Anhänger und Schubkarren
  • Vollständiges Geschirr und Besteck

Das Zeitfenster bis zur Wohnungsübergabe

Zwischen Todesfall oder Heimeinzug und der Wohnungsübergabe liegen oft nur wenige Wochen, und ein Teil davon geht für Behördenwege verloren. Rechnen Sie vom Übergabetag zurück: ein Werktag für den Rundgang mit dem Vermieter, ein bis zwei Tage für das Räumen, davor Ihre Zeit zum Sortieren, davor das Aufmaß.

Wie viele Räumtage es werden, folgt aus der Menge. Rund 50 Kubikmeter sind zwei gut gefüllte Fahrten mit dem Kofferwagen, und das passt in einen langen Tag, wenn der Weg nach draußen kurz ist. Führt der Weg über eine Altbautreppe aus dem dritten Obergeschoss, planen wir zwei Tage und meist eine dritte Kraft.

Die dritte Kraft steht mit ab 65 € je Fahrt im Angebot, und sie lohnt sich ab dem zweiten Obergeschoss ohne Aufzug: Nicht weil es schneller geht, sondern weil die Menge sonst auf einen weiteren Tag rutscht, an dem die Wohnung schon übergeben sein muss.

Was wir in dieser Lage zusagen

Kein Druck auf eine Entscheidung am Aufmaßtag, kein Griff in Schubladen ohne Ihr Wissen, und keine Menge, die am Räumtag plötzlich größer ist als im Angebot. Jeder Raum steht mit seiner eigenen Zahl dort, und genau diese Zahlen werden abgerechnet.

  • Abgerechnet wird die Wagenladung, nicht die Stunde im Treppenhaus
  • Das Aufmaß der Ladung ist kostenfrei und bindet Sie an nichts
  • Jenseits von Bayern übernimmt ein Partnerbetrieb, den wir benennen
  • Die gesetzliche Haftung bemisst sich nach Paragraf 451e HGB und der Ladungsmenge

Haushaltsauflösung im Landkreis Erding

In Erding, Altenerding und den Ortsteilen, dazu im Umland bis Freising, Moosburg und Markt Schwaben. Nennen Sie uns das Übergabedatum, und wir planen von dort rückwärts.

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